
Aktionsplan City 2020-2026 / City-Transformation
Beginn
18.02.2020
Ende
30.11.2025
Status
abgeschlossen
Kurzbeschreibung
Auf Basis des im Jahr 2019 vorgelegten „Gutachten[s] zur Zukunftsfähigkeit der Karlsruher City als Einzelhandelsstandort 2030“ wurde mit dem Aktionsplan City 2020-2026 ein innerstädtisches Maßnahmenprogramm zur Stärkung und Attraktivierung der Karlsruher City entwickelt und in den vergangenen sechs Jahren insbesondere über das vom Bund geförderte Projekt City-Transformation umgesetzt.
Das Zukunftsprojekt "Aktionsplan City 2020-2026" zielte auf eine sukzessive Umsetzung des mit allen städtischen Dienststellen und Gesellschaften abgestimmten Maßnahmenkatalogs. Die Maßnahmen, die die Stärkung der Attraktivität und Multifunktionalität der Innenstadt zum Ziel hatten, erstreckten sich dabei unter anderem über die Themenfelder Digitalisierung, Einzelhandel, Marketing, Immobilien sowie Öffentlicher Raum und Sicherheit / Ordnung / Sauberkeit. Um das Ziel einer attraktiven und zukunftsfähigen Innenstadt zu erreichen, wurde der Aktionsplan im Sinne eines agilen Arbeitsinstruments fortlaufend an sich ändernde Gegebenheiten angepasst. Bestehende Maßnahmen konnten eine Neu-Priorisierung oder inhaltliche Veränderung erfahren; neue Maßnahmen mit Innenstadtbezug wurden entsprechend auftretender Herausforderungen in den Aktionsplan integriert. Im Sinne des Zukunftsgedankens fungierte dabei die interdisziplinäre AG Innenstadt als zentrales Austausch- und Abstimmungsgremium unter anderem über die Aktionsplan-Maßnahmen.
Das Zukunftsprojekt "Aktionsplan City 2020-2026" zahlte durch ein umfangreiches Maßnahmenportfolio auf mehrere Ziele des Zukunftsthemas "Zukunft Innenstadt" ein. Neben der Stärkung der Zukunftsfähigkeit des Einzelhandelsstandortes Karlsruhe, galt es in der Innenstadt die Angebotsvielfalt weiterzuentwickeln, die Aufenthaltsqualität zu steigern und den Besuch, zum Beispiel durch Events und Aktionen zu einem Erlebnis zu machen.
Welche Zielgruppen sollen erreicht werden?
Alle Innenstadtakteur*innen wurden aktiv einbezogen – unter anderem Einzelhändler*innen, Gastronome und Immobilieneigentümer*innen; (potentielle) Besucher*innen der City
Welcher Nutzen / welche Chancen bestehen?
Abgestimmtes und strategisch fundiertes Vorgehen bei der Innenstadtentwicklung.
Welche Herausforderungen bestehen?
Einzelmaßnahmen können aufgrund fehlender personeller und finanzieller Ressourcen nicht oder nur verzögert umgesetzt werden.
Projektphasen und geplante Schritte

Initiierungsphase
Gemeinderat 25. Juni 2019: Vorlage Endbericht CIMA Gutachten, Auftrag Ausarbeitung Aktionsplan City; Gemeinderat 18. Februar 2020: Vorgelegtem Aktionsplan wird zugestimmt.
Abgeschlossen
Umsetzungsphase
Umsetzung der Aktionsplan-Maßnahmen (im Zeitraum 09/22-11/25 insb. im Förderprojekt „City-Transformation“), Abstimmungen und Berichte in der AG Innenstadt, fortlaufende Anpassung des Aktionsplans, Sachstandsberichte in den gemeinderätlichen Gremien.
Abgeschlossen
Abschlussphase
Konsolidierung und abschließende Bestandsaufnahme im Rahmen des Abschlussberichts "Cty-Transformation". Mit dem Ende der Bundesförderung wurde das Projekt abgeschlossen.
Abgeschlossen
Sachstand, Erfolge, Lernerfahrungen
Was haben wir bisher erreicht?
Der Aktionsplan City 2020-2026 stellte im September 2021 im Interessenbekundungsverfahren des Bundesprogramms „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“ die wesentliche strategische und inhaltliche Grundlage des erfolgreich eingereichten Förderantrags „City-Transformation“ dar. Im Projekt „City-Transformation“, welches am 21. September 2022 mit dem Erhalt des Förderbescheids gestartet ist, konnten eine Vielzahl von Elementen aus dem Aktionsplan verortet werden, ergänzt durch weitere, sich aus der Fördersystematik ergebende Maßnahmen.
Im Projekt „City-Transformation“ stand die innerstädtische Quartiersentwicklung mit dem Ziel die Resilienz und Multifunktionalität der Innenstadt im Gesamten zu stärken, im Fokus. Kern des Projektes war die quartiersbezogene Aktivierung der Akteur*innen, um als Zusammenschluss kooperativ Lösungen sowie Marketing- und Kommunikationsmaßnahmen für „ihr“ Quartier zu entwickeln und umzusetzen. Je Quartier wurde dieser gemeinschaftliche Weg mit der Etablierung eines Quartiersmanagements, dem Bereitstellen von Quartiersbudgets, der Betreuung von Seiten eines Kommunikationsmanagers sowie juristischen Beratungsleistungen begleitet und unterstützt. Flankiert wurden die in Kooperation erarbeiteten Maßnahmen unter anderem durch räumliche Interventionen und temporären Impulsen, Aufwertungsmaßnahmen im öffentlichen Raum, der Erarbeitung konzeptioneller Grundlagen oder der vorübergehenden Anmietung leerstehender Räumlichkeiten.
Das Projekt hat aufgezeigt, wie bedeutend es ist, die Innenstadtentwicklung als Gemeinschaftsaufgabe zu begreifen. Wirken die Innenstadtakteure – Gewerbetreibende, Immobilieneigentümer*innen und die Zivilgesellschaft – mit Unterstützung der öffentlichen Hand zusammen, gelingt es, eine attraktive und lebendige Innenstadt zu wahren.
Dezernent
- Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup






