
Innenentwicklung und Flächen – StriGeni
Status
Laufend
Kurzbeschreibung
Mit dem Projekt StrIGeni (Strategische Innenentwicklung von Gewerbeflächen – nachhaltig und innovativ) verfolgt die Stadt Karlsruhe das Ziel, bestehende Gewerbegebiete fit für die Zukunft zu machen. Bestehende Flächen sollen sinnvoll weiterentwickelt und ihre Attraktivität dauerhaft gestärkt werden.
Im Mittelpunkt steht ein ganzheitlicher Ansatz: Bauliche Entwicklung, neue Gewerbeflächen durch Innentwicklung und Aufstockung, moderne Infrastruktur, Mobilität, Klima- und Umweltaspekte sowie eine ansprechende Gestaltung werden gemeinsam gedacht.
Sachstand, Erfolge, Lernerfahrungen
Was haben wir bisher erreicht?
Im Jahr 2024 fanden im Gewerbegebiet „An der Roßweid/Greschbachstraße“ vier Veranstaltungen statt. Themen waren unter anderem die nachhaltige Energieversorgung, Klimaanpassung, Mobilität, Stapelung gewerblicher Nutzung und die nachträgliche Aufstockung bestehender Gebäude. Die Unternehmen erhielten fachliche Impulse und konnten sich gleichzeitig untereinander austauschen. Aus diesen Treffen ist ein Netzwerk entstanden: Unternehmen unterstützen sich gegenseitig, teilen Erfahrungen und informieren sich über aktuelle Entwicklungen.
Ein wichtiger Schwerpunkt war außerdem das bislang wenig genutzte bauliche Potenzial im Gebiet. Besonders die Möglichkeit, Gebäude stärker in die Höhe zu bauen wurde thematisiert. Im Gewerbegebiet „An der Roßweid/Greschbachstraße“ bestehen noch Potenziale, zusätzliche Flächen für Unternehmen zu schaffen. Möglich sind bis zu vier Geschosse, wobei viele Gebäude im Gebiet nur eingeschossig gebaut wurden.
Auch für das Projektteam von StrIGeni waren die Veranstaltungen wertvoll. Die gewonnenen Erkenntnisse fließen in den weiteren Planungsprozess ein – unter anderem in die aufgenommene Arbeit im Industriegebiet „Auf der Breit“.
Nahwärmeversorgung
Eine große Chance für eine nachhaltige Wärmeversorgung
Eine Ende 2025 vorgestellte Machbarkeitsstudie zeigt: Unter geeigneten Rahmenbedingungen ist eine nachhaltige und wirtschaftlich tragfähige Nahwärmeversorgung in Teilen des Gewerbegebiets „An der Roßweid/Greschbachstraße“ möglich.
Im Gebiet befinden sich zwei Rechenzentren. Die dort entstehende Abwärme soll künftig nicht mehr ungenutzt bleiben, sondern als Heizenergie für benachbarte Unternehmen eingesetzt werden. Davon profitieren sowohl die Unternehmen durch geringere Heizkosten und auch die Umwelt durch eine Verringerung der Emissionen.
Erste interessierte Unternehmen wurden bereits gefunden. Um eine wirtschaftliche Umsetzung zu ermöglichen, sollen nun weitere Betriebe für ein gemeinsames Nahwärmenetz gewonnen werden.
Aufgrund der räumlichen Nähe könnte perspektivisch auch das benachbarte Gewerbegebiet „Am Storrenacker“ an das Netzwerk angeschlossen werden. Wenn das Projekt umgesetzt wird, könnten zahlreiche Unternehmen von der bislang ungenutzten Abwärme der beiden Rechenzentren profitieren – mit sauberer und kostengünstiger Wärme.
Erste Umsetzungen
Kleine Maßnahmen mit großer Wirkung?
Entlang der Greschbachstraße kommt es immer wieder zu Vermüllung und Verschmutzung. Das wirkt sich auch negativ auf den Eindruck der dort ansässigen Unternehmen aus.
Die durch das Projekt StrIGeni initiierten fest installierten Mülleimer haben bereits zu einer spürbaren Verbesserung der Sauberkeit beigetragen. Da auch der angrenzende Wald betroffen war, leistet dies gleichzeitig einen sichtbaren Beitrag zum Umweltschutz.
Ergänzend wurde ab Februar 2026 für zunächst sechs Monate eine mobile Toilette aufgestellt. Dadurch wurde die Sauberkeit zusätzlich deutlich verbessert werden. Gleichzeitig entsteht damit eine einfache Sanitärmöglichkeit für LKW-Fahrende, die entlang der Straße parken.
Ausblick
Wie geht es weiter?
Die Erfahrungen, die das StrIGeni-Team im Prozess rund um das Gewerbegebiet „An der Roßweid/Greschbachstraße“ gesammelt hat, bilden eine wichtige Grundlage für die Arbeit im Industriegebiet „Auf der Breit“. Dort wurde im Juni 2025 mit den ersten Aktivitäten begonnen.
In ersten Gesprächen mit Unternehmen zeigte sich eine insgesamt hohe Zufriedenheit mit dem Standort. Dennoch wurden einzelne Themen benannt, die es anzugehen gilt. Ziel ist es, vorhandene Potenziale besser zu nutzen und den Standort langfristig weiter zu stärken.
Aktualisiert am 16.04.2026

Innenentwicklung und Flächen – StriGeni
Status
Laufend
Kurzbeschreibung
Mit dem Projekt StrIGeni (Strategische Innenentwicklung von Gewerbeflächen – nachhaltig und innovativ) verfolgt die Stadt Karlsruhe das Ziel, bestehende Gewerbegebiete fit für die Zukunft zu machen. Bestehende Flächen sollen sinnvoll weiterentwickelt und ihre Attraktivität dauerhaft gestärkt werden.
Im Mittelpunkt steht ein ganzheitlicher Ansatz: Bauliche Entwicklung, neue Gewerbeflächen durch Innentwicklung und Aufstockung, moderne Infrastruktur, Mobilität, Klima- und Umweltaspekte sowie eine ansprechende Gestaltung werden gemeinsam gedacht.
Sachstand, Erfolge, Lernerfahrungen
Was haben wir bisher erreicht?
Im Jahr 2024 fanden im Gewerbegebiet „An der Roßweid/Greschbachstraße“ vier Veranstaltungen statt. Themen waren unter anderem die nachhaltige Energieversorgung, Klimaanpassung, Mobilität, Stapelung gewerblicher Nutzung und die nachträgliche Aufstockung bestehender Gebäude. Die Unternehmen erhielten fachliche Impulse und konnten sich gleichzeitig untereinander austauschen. Aus diesen Treffen ist ein Netzwerk entstanden: Unternehmen unterstützen sich gegenseitig, teilen Erfahrungen und informieren sich über aktuelle Entwicklungen.
Ein wichtiger Schwerpunkt war außerdem das bislang wenig genutzte bauliche Potenzial im Gebiet. Besonders die Möglichkeit, Gebäude stärker in die Höhe zu bauen wurde thematisiert. Im Gewerbegebiet „An der Roßweid/Greschbachstraße“ bestehen noch Potenziale, zusätzliche Flächen für Unternehmen zu schaffen. Möglich sind bis zu vier Geschosse, wobei viele Gebäude im Gebiet nur eingeschossig gebaut wurden.
Auch für das Projektteam von StrIGeni waren die Veranstaltungen wertvoll. Die gewonnenen Erkenntnisse fließen in den weiteren Planungsprozess ein – unter anderem in die aufgenommene Arbeit im Industriegebiet „Auf der Breit“.
Nahwärmeversorgung
Eine große Chance für eine nachhaltige Wärmeversorgung
Eine Ende 2025 vorgestellte Machbarkeitsstudie zeigt: Unter geeigneten Rahmenbedingungen ist eine nachhaltige und wirtschaftlich tragfähige Nahwärmeversorgung in Teilen des Gewerbegebiets „An der Roßweid/Greschbachstraße“ möglich.
Im Gebiet befinden sich zwei Rechenzentren. Die dort entstehende Abwärme soll künftig nicht mehr ungenutzt bleiben, sondern als Heizenergie für benachbarte Unternehmen eingesetzt werden. Davon profitieren sowohl die Unternehmen durch geringere Heizkosten und auch die Umwelt durch eine Verringerung der Emissionen.
Erste interessierte Unternehmen wurden bereits gefunden. Um eine wirtschaftliche Umsetzung zu ermöglichen, sollen nun weitere Betriebe für ein gemeinsames Nahwärmenetz gewonnen werden.
Aufgrund der räumlichen Nähe könnte perspektivisch auch das benachbarte Gewerbegebiet „Am Storrenacker“ an das Netzwerk angeschlossen werden. Wenn das Projekt umgesetzt wird, könnten zahlreiche Unternehmen von der bislang ungenutzten Abwärme der beiden Rechenzentren profitieren – mit sauberer und kostengünstiger Wärme.
Erste Umsetzungen
Kleine Maßnahmen mit großer Wirkung?
Entlang der Greschbachstraße kommt es immer wieder zu Vermüllung und Verschmutzung. Das wirkt sich auch negativ auf den Eindruck der dort ansässigen Unternehmen aus.
Die durch das Projekt StrIGeni initiierten fest installierten Mülleimer haben bereits zu einer spürbaren Verbesserung der Sauberkeit beigetragen. Da auch der angrenzende Wald betroffen war, leistet dies gleichzeitig einen sichtbaren Beitrag zum Umweltschutz.
Ergänzend wurde ab Februar 2026 für zunächst sechs Monate eine mobile Toilette aufgestellt. Dadurch wurde die Sauberkeit zusätzlich deutlich verbessert werden. Gleichzeitig entsteht damit eine einfache Sanitärmöglichkeit für LKW-Fahrende, die entlang der Straße parken.
Ausblick
Wie geht es weiter?
Die Erfahrungen, die das StrIGeni-Team im Prozess rund um das Gewerbegebiet „An der Roßweid/Greschbachstraße“ gesammelt hat, bilden eine wichtige Grundlage für die Arbeit im Industriegebiet „Auf der Breit“. Dort wurde im Juni 2025 mit den ersten Aktivitäten begonnen.
In ersten Gesprächen mit Unternehmen zeigte sich eine insgesamt hohe Zufriedenheit mit dem Standort. Dennoch wurden einzelne Themen benannt, die es anzugehen gilt. Ziel ist es, vorhandene Potenziale besser zu nutzen und den Standort langfristig weiter zu stärken.
Aktualisiert am 16.04.2026










